"Maßgeschneiderte" Polyurethan-Dämmstoffe
Polyurethan ist ein äußerst vielseitiger und leistungsfähiger Kunststoff. Die Rohstoff-Rezeptur, abgestimmt auf die vorgesehene Verwendung, entscheidet über das Eigenschaftsprofil des Endproduktes. Auf diese Weise können „maßgeschneiderte“ Dämmstoffe hergestellt werden, die für den jeweiligen Einsatzzweck – sei es im Dach, in der Wand, im Fußboden oder in der Haus- und Betriebstechnik - optimal geeignet sind. Polyurethan ist im Bauwesen die Bezeichnung für eine Dämmstoff-Familie, die sowohl PUR- als auch PIR-Hartschäume mit einschließt. Polyurethan-Hartschaum kann entweder als werkmäßig hergestellter Wärmedämmstoff in Form von Dämmplatten mit flexiblen Deckschichten (Doppelband-Verfahren), als Blockware (Blockschaum-Verfahren) als auch in Kombination mit unterschiedlichen starren Deckschichten als Konstruktionswerkstoff oder Sandwichelement eingesetzt werden.
Extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit
Insbesondere bei der Dämmung von Gebäuden bieten Polyurethane Vorteile. Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan, oft auch als PUR/PIR-Hartschaum bezeichnet, gibt es in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 024, 028 und 030. Sie sind aufgrund ihrer extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit sehr effektiv, d. h. sie bieten hohe Dämmleistung bei sehr geringen Materialdicken
Hochwertig und langlebig
Da Polyurethane zur Familie der Duroplaste gehören, schmelzen sie auch bei hohen Temperaturen nicht und bleiben form- und dimensionsstabil. Sie sind druckfest, langlebig, Wasser abweisend und gegenüber fast allen Bauchemikalien beständig. Werkmäßig hergestellte Wärmedämmprodukte aus Polyurethan-Hartschaum sind europaweit genormt (DIN EN 13165).
Weitere Informationen:
Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.
